Die Geschichte der Kaltenbacher Skihütte

Schon wenige Jahre nach dem 2. Weltkrieg wurde während des Winters vom Wintersportverein das Gebäude der Neuhüttenalpe gepachtet. Der Vorraum, die Milchkammer und das Stüberl standen den Tourengehern zur Verfügung und wurden besonders im Frühjahr gern besucht.

Schon damals reifte der Gedanke, eine eigene Skihütte zu bauen.

Nicht nur aus heutiger Sicht weit vorausschauend war am 8. Juli 1958 der Kauf von 850 m² Grund von den damaligen Besitzern der Neuhüttenalpe - Johann und Josef Kostenzer aus Münster. Bauwerber war der Wintersportverein Kaltenbach-Stumm.

Zur Absicherung der geleisteten Arbeiten wurde versucht, eine Interessensgemeinschaft bzw. Genossenschaft zu gründen, was jedoch 1961 vom Genossenschaftsverband abgelehnt wurde. So gründete man am 15. November 1964 eine Ges.m.b.H.

1958 ging die Straße bis zum Bodenschlag, 1959 bis zur Neuhüttenalpe. Von dort musst die Straße bis zur Hüttenbaustelle selbst errichtet werden. Die Arbeitsstunden wurden mit 15 Schilling pro Stunde abgerechnet. Initiatoren waren Franz Mair, Sepp Scheffauer, Franz Platzer, Raimund Scheffauer, Hermann Wildauer und Hans Scheffauer. Am 14. September 1958 begann man Material hochzutragen, 1959 begann man mit Keller und Rohbau.

Im Spätherbst 1960 erfolgte schließlich die kirchliche Einweihung, da ein früher Wintereinbruch keine offizielle Einweihung mehr zuließ. Vom Pfarrer wurde die Hütte "Sonntagshütte" genannt, weil sie an 40 Sonntagen erbaut wurde. 1961 erfolgte die Fertigstellung der Terrasse und der Ausbau der Hütte für eine Bewirtschaftung. Im Juni feierte man die Eröffnung des "Alpengasthauses Kaltenbacher Skihütte". In diesem ersten Sommer wurde auch die Wildbach- und Lawinenverbauung beherbergt und im Juli wurde das Gipfelkreuz errichtet. Als beim "Samen" des Zements der "Buger" (Maulesel) abstürzte, was er anschließend so voller Zement, dass er ausschaute, als ob ein Schimmel daraus geworden wäre.

Schon 1962 erfolgte als Erweiterungsbau eine Veranda, bewirtschaftet war die Hütte nur im Sommer - im Winter konnte der Schlüssel bei Franz Mair abgeholt werden.

Ab 1968 wurde die Hütte an verschiedene Betreiber verpachtet. Seit dem Jahr 1999 betreibt die Familie Schweiberer die Kaltenbacher Skihütte ganzjährig.

Seit einigen Jahren gibt es im Sommer die einzigartige Attraktion für Groß und Klein - das Murmelland Zillertal.

Pension Schönblick

Das Stammhaus der Familie Schweiberer - der Schönblick wird als Pension geführt.

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Murmelland Zillertal

DAS Ausflugsziel im Zillertal im Sommer - das Murmelland bei der Kaltenbacher Skihütte.

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Wildzucht Zillertal

Unterhalb der Pension Schönblick ist unsere Wildzucht angesiedelt.