Live Kamera
Das besondere Ausflugsziel an der Zillertaler Höhenstraße !
  • Das Murmelland bei der Kaltenbacher Skihütte

  • Das Kinderparadies auf 1800 m Seehöhe

  • Ein Erlebnisspielplatz mit Streicheltieren

  • Ziegen, Hasen, Esel, ... warten auf die Besucher

  • ein Wasserlauf kann aufgestaut werden - so vergeht die Zeit wie im Flug

Das Murmeltier

Das heute nur noch in Gebirgslagen jenseits der Baumgrenze lebende ALPENMURMELTIER kam während den pleistozänen Eiszeiten im europäischen Tiefland von den Pyrenäen bis zur Ukraine vor. Mit dem Ende der Eiszeit boten nur noch die hochalpinen Lagen der Alpen dieser Art geeigneten Lebensraum.

Der MURMELTIER-BAU:
Murmeltiere bauen sehr ausgedehnte Gangsysteme. Die Gänge können eine Länge von 10 bis 70 Meter haben; der bisher gemessene Rekord war ein Tunnel von 113 Meter Länge. Am Tage verlassen die Murmeltiere ihre Baue. Sie sind vorwiegend am Boden aktiv und können kaum klettern. Ihre Nahrung sind Gräser und Kräuter, seltener Früchte, Samen und Insekten.

SOZIALVERHALTEN:
Das Alpenmurmeltier lebt in Kolonien, die aus einem dominanten Paar sowie deren Verwandten bestehen. Murmeltiere begrüßen sich, indem sie die Nasen aneinander reiben und die Köpfe zusammenstecken. Murmeltiere verständigen sich durch Pfeiftöne. Die Pfiffe werden auch zur Ankündigung von Gefahr ausgestoßen, wobei je nach sozialem Rang des Rufers Flucht bis Reaktionslosigkeit die Folge sind.

Der WINTERSCHLAF:
Im Winter halten Murmeltiere einen ausgedehnten Winterschlaf, der zwischen sechs und sieben Monate dauern kann. Der Schlafkessel wird dafür mit weichem Gras ausgepolstert, in welchem sich die Tiere zusammenrollen. Für diese lange Ruhezeit fressen sie sich während der kurzen Sommermonate große Fettreserven an. Während der saisonalen Ruhephase können Darm und Magen von Murmeltieren um die Hälfte verkleinert werden um Energie zu sparen. Während des Winterschlafs sinkt die Atmung auf ca. 2 Züge je Minute und der Herzschlag von 200 auf 20 Schläge je Minute. Der Energieverbrauch sinkt auf weniger als 10%. Ca. 1200 Gramm Körperfett reichen so für den Winter. Sobald die Nahrung im Herbst nicht mehr ausreichend Energie liefert und die Fettspeicherzellen maximal gefüllt sind, begeben sich die Murmeltiere in den Winterschlaf. Dieser Zeitpunkt liegt oft einige Wochen vor dem eigentlichen Wintereinbruch. Das Erwachen im Frühling wird über die Außentemperatur ausgelöst.

Sie wollen noch mehr Informationen?
Hier einige Linktipps zum Thema Murmeltiere:

Kaltenbacher Skihütte

Herzlich willkommen in der Kaltenbacher Skihütte - "gemütlich - urig - tirolerisch! heißt das Motto dieser geschichtsträchtigen Hütte im Skigebiet Hochzillertal / Hochfügen.

> weiter zur Homepage der Kaltenbacher Skihütte

Pension Schönblick

Das Stammhaus der Familie Schweiberer - der Schönblick wird im Sommer als Pension und im Winter als Selbstversorgerhaus geführt.

> zur Homepage der Pension Schönblick